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Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten weiterer Montessori freundlicher visueller Mobiles. Bei der Auswahl von Mobiles sollte man darauf achten, dass die Figuren einfach und realistisch dargestellt sind. Besonders gut geeignet sind daher Mobiles mit Tieren wie Schmetterlingen, Vögeln oder Fischen, deren Lebensraum die Luft oder das Wasser ist. Als weiteres Kriterium gilt es zu berücksichtigen, dass sich die Mobiles von alleine im Lufthauch bewegen. Von mechanischen und künstlich angetriebenen Mobiles ist abzusehen. Um das Baby nicht von seiner Arbeit abzulenken, sollten die Mobiles auch keine Musik abspielen oder mit Lichtern blinken. Fünf bis sieben Anhänger pro Mobile sind völlig ausreichend.

Ich muss sagen, dass ich mich wirklich sehr in die Montessori Mobiles verliebt habe. Da Cosima auch einen großen Gefallen daran hatte, habe ich noch weitere Montessori freundliche visuelle Mobiles besorgt und ihr relativ lange Zeit rotierend immer wieder angeboten. Allerdings möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass man nicht wie wir sieben verschiedene Mobiles benützen muss. Ihr könnt eine Auswahl an Mobiles treffen – aus Montessori Mobiles und Montessori freundlichen Mobiles. Besonders toll fanden wir das Tänzer Mobile, da die holografische Folie im Licht so toll schimmerte und sich die Tänzer schon beim geringsten Luftzug bewegten. Auch das Schmetterlingsmobile, das ich euch in diesem Beitrag vorstelle, ist unfassbar schön!

Hier zeige ich euch unsere drei weiteren Montessori freundlichen visuellen Mobiles:


Das Schmetterlingsmobile habe ich selbst gebastelt mithilfe dieses Printables. Herzlichen Dank, liebe Amy, dass du es mit uns geteilt hast. Ich habe es zweimal ausgedruckt und die ausgeschnittenen Schmetterlinge in etwa aufeinander geklebt. Die überstehenden Ränder wurden einfach mit der Bastelschere zugeschnitten.

Mit einem weißen Nähgarn habe ich pro Schmetterling jeweils zwei kleinere Schlaufen befestigt, durch die dann eine längere zum Befestigen am Mobilering durchgefädelt wurde. Das Nähgarn wurde an der Unterseite der Schmeterlinge einfach verknotet wie ihr auf dem folgenden Bild beim genauen Hinsehen erkennen könnt.

 

Als Mobilering habe ich einen runden Webrahmen verwendet, den ich bereits zuhause hatte. Natürlich könnt ihr auch jeden anderen Reifen verwenden. Ein mit Stoffband umwickelter Drahtreifen würde bestimmt auch sehr hübsch aussehen. Das Schmetterlingsmobile zählt in seiner Leichtigkeit und Schlichtheit definitiv zu meinen absoluten Favoriten!

Beim Stöbern im Netz bin ich zufällig auf dieses hübsche Vogelmobile gestoßen. Es hat mir als Biologin auf Anhieb sehr gut gefallen, da es heimische Singvögel, die in Form und Farbe auf die wesentlichen Merkmale reduziert sind, darstellt. Es wird in Deutschland hergestellt und ist nicht nur für die Kleinsten ein schöner visueller Anreiz, sondern später auch ein Hingucker in jedem Zuhause.


Das letzte unserer visuellen Mobiles war dieses Mobile mit Wolken aus Filz aufgehängt an einem Metallring von Konges Sløjd, das sich durch seine Leichtigkeit wunderbar bewegt. Die Regentropfen sind metallisch und schimmern bei Lichteinfall schön. Von diesem schlichten Mobile konnte ich mich bis heute nicht trennen, sodass es nun Cosimas Kinderzimmer schmückt.

Cosima hat die Mobiles nicht nur in ihrem Zimmer bestaunt, sondern auch in unserem Wohnzimmer. Als mein erstes Kind hatte sie auch dort ihre Ruhe und keine Ablenkung. Da ich keine Löcher in die Decke bohren wollte, um die Mobiles mit einem Haken zu befestigen, habe ich mich für den Mobilehaken von Tesa entschieden. Dieser ist mit Powerstrips versehen und hat das Gewicht unserer visuellen Mobiles problemlos getragen. Für die taktilen Mobiles empfehle ich euch aber eine andere Variante. Mehr dazu findet ihr bald in meinen Posts über taktile Montessori Mobiles.

Ich wurde schon öfters gefragt, was es bei der Darbietung der Mobiles zu berücksichtigen gilt. Deshalb fasse ich die wichtigsten Punkte noch einmal zusammen:

  • Der Abstand zwischen dem Mobile und dem Baby sollte in etwa 30 cm betragen.
  • Das Baby soll satt, munter und zufrieden sein.
  • Ein Mobile ist die erste „Arbeit“ des Neugeborenen. Es dient nicht zur Ablenkung vom Wickeln oder Waschen.
  • Achtet auf die Signale eures Babys! Dreht es den Kopf zur Seite dreht, hat es erst einmal genug vom Mobile. Die Zeitspanne ist dabei sehr variabel ( 5 bis 30 Minuten).
  • Bietet ein Mobile nicht länger als zwei Wochen am Stück an, um die visuelle Gewöhnung eures Babys an das jeweilige Mobile zu vermeiden.
  • Lasst die Mobiles rotieren. Ihr könnt immer wieder auf Mobiles zurückgreifen, die ihr zuvor schon einmal angeboten habt.

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