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Bisher habe ich euch Cosimas Essplatz noch vorenthalten. Nun wird es Zeit euch diesen einmal zu zeigen, immerhin benützen wir ihn ja schon seit einigen Monaten und möchten nicht mehr darauf verzichten. Meist frühstückt Cosima hier und nimmt täglich ihren Nachmittagssnack zu sich. Zu den anderen Mahlzeiten sitzt Cosima in ihrem Hochstuhl mit uns am Tisch und wir essen gemeinsam.

Zum Einrichten des Essbereichs haben wir im letzten August zwei Würfelhocker besorgt. Damals gab es sie noch bei Manine Montessori zu kaufen. Ihr findet aber auch schöne Alternativen hier oder für Kinder ab 18 Monaten hier. Eine günstigere Alternative bietet die Firma Roba.
Würfelhocker sind praktische Möbelstücke, deren Anschaffung sich auf jeden Fall lohnt. Cosima benützt den kleineren Hocker als Stuhl, der größere dient ihr als Tisch. Wenn sie größer wird, kann sie diesen auch als Stuhl verwenden. Ich habe mich ganz bewusst für Würfelhocker mit ausgefrästen Griffen entschieden, da Cosima so die Möbelstücke später, wenn sie sicher läuft, besser selbstständig tragen kann. Cosima benützt ihren Stuhl momentan unheimlich gerne auch beim Spielen und schiebt ihn mit vollem Körpereinsatz hin und her, vor und zurück und durch den gesamten Ess- und Wohnbereich. Maximale Kraftanstrengung bereitet ihr große Freude.
Um zu verhindern, dass der Tisch beim Essen wegrutscht, habe ich ihn an die Wand gestellt. Damit Cosima aber nicht eine langweilige, weiße Wand anschauen muss, habe ich ihr ein Aquarellbild aufgehängt. Ihr fragt euch vielleicht, weshalb ich gerade Bananen ausgewählt habe. Bananen haben für uns eine ganz besondere Bedeutung.

Mit vier Monaten hat sich Cosima immer mehr für Mamas Essen interessiert. Eines Nachmittags, als ich eine Banane gegessen habe und sie in meinen Armen lag, wollte sie diese unbedingt probieren. Das hat sie lautstark zum Ausdruck gebracht. Da habe ich ihr die Banane hingehalten und sie hat sie ganz vorsichtig probiert. Das ist ein Moment, den ich nie vergessen werde. Schnell war klar, dass Cosima Essen toll findet und natürlich Bananen als ihr Leibgericht auserkoren hat. Und auch jetzt, mit 12 Monaten freut sie sich immer noch jedes Mal, wenn sie eine Banane essen darf. Sogar beim Einkaufen lacht sie über das ganze Gesicht, sobald sie sieht wie ich Bananen in den Einkaufswagen lege. Solltet ihr auch Gefallen an diesem Aquarell finden, so findet ihr es auf Etsy zum downloaden.

Ich bereite Cosimas Nachmittagssnack schon vor, während sie noch ihren Mittagschlaf hält. So bin ich nicht abgelenkt, sobald sie in ihrem Stuhl sitzt und isst. Wenn sie aber laufen kann, wird mir Cosima immer mehr und mehr beim Anrichten des Essens und Decken ihres Tisches helfen. Auf dem Tisch liegt ein Platzset, das aus Leinenstoff genäht ist. Die Umrisse für die Position des Glases und des Tellers oder der Schüssel habe ich einfach gestickt. Mit sechs Monaten hat Cosima angefangen das Trinken aus einem Glas in der Größe eines Schnapsglases zu üben. Heute mit zwölf Monaten trinkt sie selbstständig, hält ihr Glas mit beiden Händen und signalisiert mir ganz deutlich, wenn sie noch mehr trinken möchte oder sie genug hat. Geeignete Gläser für die ganz Kleinen findet ihr zum Beispiel bei Leen von Manine Montessori. Auf dem Tischchen steht auch noch eine mit Wasser gefüllte Glaskaraffe, mit der ich Cosima (mit beiden Händen!) nachschenke, sobald sie ihr Glas leer getrunken hat. So kann sie das richtige Eingießen von Wasser in ein Glas schon jetzt beobachten. Als Teller verwenden wir ganz kleine Unterteller von Butlers, die auch schon einmal zu Bruch gehen. Die kleine Vase mit frischen Schnittblumen schmückt das kleine Tischchen. Auch ich selbst habe immer gerne einen kleinen Blumenstrauß auf unserem Esstisch stehen.

Rechts neben Cosimas Würfelhockern steht noch ein kleiner Hocker von Ikea, den ich zum Teil lackiert habe. Darauf steht ein kleiner Bonsai, da Cosimas Essbereich für meinen Geschmack ohne Grün etwas zu steril wirkte. Natürlich kann der Hocker auch als Sitzgelegenheit genutzt werden. Ich selbst bevorzuge es aber mich links neben sie auf den Boden zu setzen. Da kommt einfach die Montessorilehrerin in mir durch, die immer mit den Kindern am Boden gearbeitet hat! Manchmal rücke ich Cosimas Tischchen auch ein Stück von der Wand weg und setzte mich ihr, den Rücken an die Wand gelehnt, gegenüber und esse selbst einen kleinen Snack – natürlich den gleichen wie Cosima selbst, denn ansonsten findet sie ihr Essen so gar nicht mehr toll und will das, was Mama isst.

Nach dem Essen räume ich Cosimas Tischchen ab, während sie mir dabei zusieht. Die Vase mit den Schnittblumen und den Bonsai vom Hocker stelle ich auf ein etwas höheres Regal, das sich rechts neben Cosimas Essbereich befindet. So bleiben die Blumen weiter im Raum, sind aber vor dem Zubruchgehen, während Cosima spielt, geschützt. Wie Cosimas kleiner Spielbereich in unserem Wohnzimmer aussieht, zeige ich euch in meinem nächsten Blogpost.

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